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Tech Center
In den Räumen von Deck13 entsteht das Framework für zukünftige Applikationen: das PINA Package. Derzeit wird schon das dritte 3D-Adventure von Deck13 mit dieser Technologie entwickelt.

PINA (Portable Interface for n Adventures) integriert alle Elemente, die benötigt werden, um ein Spiel aus der Taufe zu heben: Skripting-Support (inklusive Skriptkommandos über's TCP/IP-Netzwerk, was eine gemeinsame Arbeit ermöglicht), grundsätzliche Datenstrukturen und andere wichtige, effizient umgesetzte Grund-Elemente, User-Interface-Komponenten und nicht zuletzt eine darunterliegende 3D-Grafikengine sowie ein 3D-Animationssystem und Physik-Integration mit ODE.
PINA eignet sich nicht nur zur Prototypen-Entwicklung, sondern kann sogar hervorragend für große Projekte eingesetzt werden.
Unser aktuelles Projekt Ankh basiert auf einer Verknüpfung von PINA mit der Ogre-Engine, eine leistungsfähige Open Source-Grafikengine mit starkem Entwickler-Support.
Warum auf andere Grafikengines aufsetzen?
Häufig werden wir gefragt, warum wir externe Grafikengines wie Gamebryo oder Ogre verwenden, wo wir doch auch in der Lage sein sollten, so etwas selbst zu entwickeln. Stimmt, das könnten wir auch! (Und haben es bei Stealth Combat mit der JARED-Engine auch getan.) Aber oft wird vergessen, wie viel Arbeit es bedeutet, eine selbst entwickelte Engine auf dem Stand der Technik zu halten. Im Endeffekt werden praktisch zwei Teams benötigt: ein Technikteam, das sich nur um die Weiterentwicklung der Engine kümmert (nicht vergessen: regelmäßig kommen neue Grafikkarten, Betriebssysteme und schnellere Rechner auf den Markt, die alle unterstützt und getestet werden müssen!) und ein Content-Team, das die tatsächlichen Inhalte des Spieles bereitstellt. Da wir uns vornehmlich als Spielefirma und nicht als Technologieentwickler begreifen, überlassen wir lieber denen die Arbeit der Engineentwicklung, die sich am Besten damit auskennen, während bei uns das speziell angepasste Framework um die Engine herum, also PINA, entsteht.
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